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TONA: Überlegen. Schaffen. Action!

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Tona Fliese

Wieder erreichten uns Antworten zu unserem Streetart-Fragebogen. Diesmal allerdings nicht aus Berlin, sondern aus dem schönen Hamburg!

Mit TONA ist uns, neben funk25, der zweite große hamburger Streetart-Fisch ins Netz gegangen. Wer ihn/ sie noch nicht kennt, kann, neben Wien, London und Athen, auch in Berlin zum Beispiel einige Fliesen von finden.

berlinpiraten: Was ist Streetart für dich?
TONA: Wie der Name es besagt : Straßenkunst in weitesten Sinne. D.h. meist nicht profitorientierte Kunst die für jedermann/frau zugänglich auf der Straße zu sehen ist.

berlinpiraten: Wie sehr beeinflusst Streetart deinen Alltag (z.B. im Beruf, Ausbildung, Studium)?
TONA: Ist verschieden. Es gibt Schaffensphasen und Actionphasen. Beide nehmen schon recht viel Zeit in Anspruch. ..aber es muss auch Ruhephasen geben.

berlinpiraten: Wie bist du zur Streetart gekommen und was machst du am liebsten?
TONA: Also angefangen hatte es mit Graffiti in der Jugend. Aber ich hatte auch immer viel Spaß daran Anarchie A’s irgendwo hinzuschmieren;) oder in der Schule die Tische vollzumalen. Irgendwann hab ich mit Schablonen rumexperimentiert und versuch mich immer noch recht intensiv damit. Aber ich mach auch gern einfach Sachen mit der Hand aber nicht wirklich für die Straße.

berlinpiraten: Seit wann bist du aktiv?
TONA: Graffiti seit 99. Streetart seit 02.

berlinpiraten: Wo (z.B. Land, Stadt, etc.) kann mensch deine Werke bewundern?
TONA: Hauptsächlich Hamburg. Aber auch andere Städte in Deutschland wie Berlin oder der Süden werden gerne besucht;) Sonst hier und da und auch n bisschen international (z.B. Wien, London, Athen).

berlinpiraten: Welche Künstlerin, welcher Künstler, -gruppe hat dich inspiriert?
TONA: Also so direkt fällt mir dazu jetzt niemand ein. Aber ich mag schon recht viel querbeet…

berlinpiraten: Verbindest du irgendwelche Ziele (z.B. politische, künstlerische) mit deiner Streetart?
TONA: Politik ist ein Hurensohn! Aber solange es um meine Kunst geht, werden nur künstlerische vielleicht auch manchmal sozialkritische Aspekte angesprochen.

berlinpiraten: Was würdest du einem Menschen empfehlen, der/ die selber aktiv werden möchte?
TONA: Überlegen. Schaffen. Action!

berlinpiraten: Wie stehst du zur zunehmenden Kommerzialisierung von Streetart und Graffiti? Wo seht ihr Vor- bzw. Nachteile?
TONA: Kommerz ist immer Scheiße! Aber solange der Künstler selbst aktiv seine Künste vertreibt ist dem nichts entgegen zusprechen (eher sogar besser wenn nun jemand wirklich etwas so toll findet, dass er es käuflich erwerben will). Besonders abgefuckt sind natürlich immer Personen die z.B. Streetart klauen, bei eBay verkaufen oder ähnliches.

Schöne Grüße zurück nach Hamburg!

Mehr von und mit TONA gibt es bei myspace. Fotos von Arbeiten findet ihr zum Beispiel auf streetfiles.org.

Diskussion
2 Kommentare zu “TONA: Überlegen. Schaffen. Action!”
  1. [...] streetart.berlinpiraten.de gibt´s ein frisches Interview mit Street Artist Tona aus Hamburg. Kurz, aber [...]

    Geschrieben von tona - interview « supratendenz extrablog | October 4, 2008, 12:40
  2. [...] Infos zu und von Tona gibt es in unserem Fragebogen nachzulesen. Fotos von der Druckaktion findet ihr auf [...]

    Geschrieben von TONA - Streetart Shirts » Streetart Berlin Blog | December 22, 2008, 12:31

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