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Slinkachu: »They’re not pets, Susan.«
Streetart lebt von innovativen Ideen. Oft reduzieren diese sich allerdings auf ähnliche Formen der urbanen Kunst, was zwar vollkommen okay, aber nicht mehr ganz so innovativ ist. So werden neue Character, typografische Errungenschaften oder andere tolle Ideen auf die gleiche Art und Weise, zum Beispiel als Paper Art, in den Straßen platziert.
Nur selten, dafür umso beeindruckender gelingt es den KünstlerInnen die klassischen Formen der Streetart zu sprengen oder Neue zu entwickeln, wie zum Beispiel die dreidimensionalen Typografie Installationen ehemaliger Writer oder Streetartists, wie zum Beispiel Akim, zeigen.
Little People Streetart
Eine der schönsten neuen Ideen der letzten Jahre ist die des britischen Urban Artist Slinkachu. Er errichtet mit Hilfe von Modelleisenfiguren (sogenannten Little People) kleine, kaum wahrnehmbare Szenen des alltäglichen Lebens, die eine eigene Miniaturwelt erschaffen.
»Playing with the notion of surprise, the unexpected, the work aims to highlight the overwhelming feeling of isolation and loneliness which afflicts much of today’s society and to reflect upon the condition of city living [...]« (About Slinkachu)
2006 fing der damals 27jährige in London an diese neue Form der Public Art zu installieren. Seit damals hat sich der Bekanntheitsgrad des “kleinen Streetart Projekts” enorm erweitert und war Inspriration für viele andere KünstlerInnen, wie zum Beispiel den französischen Fotografen Vincent Bousserez aka twentyonehundred.
Dieser macht unter dem Titel “Plastic Life” sehr hochwertige Fotografien der kleinen Menschen in dne unterschiedlichsten, witzigen Situationen, wie zum Beispiel der wenige Zentimeter große Maler, der eine Rose bemalt, oder die zwei BauarbeiterInnen, die versuchen ein Aktentaschen-Schloss aufzubrechen.
Slinkachus Streetart-Installationen waren unter anderem auch Teil des NuArt Festivals in Norwegen, wurden auch bereits in der londoner Black Rat Gallery ausgestellt und selbst die Tagesthemen widmete ihnen einen Artikel.
Mehr zu dieser besonderen Form der Streetart findet ihr auf Slinkachus Blog little-people oder im dazugehörigen Buch “Little People in the City“.
Infos zu twentyonehundred via ektopia.
Immer wieder nett zu sehen… Teile die Meinung, dass es sich hier mal um ein richtig gutes Konzept handelt. Ein guter Tip.
danke schön ;-)
es macht einfach spaß sich die fotos anzusehen…
»They’re not pets, Susan.«
Hahah Ja, definitiv sind sie nicht Haustiere. :)
Really love this project ! it feels like we are in a dreamy world where everything is too big for us !
[...]Straßenkunst in London. Sehr sehenswertes Video in der Quelle[...]