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Streetart Berlin Blog
Nomad Mural Art in Berlin-Mitte
»Sein Name, abgeleitet vom Nomadentum, entspricht auch seinem Lebensstil. Er ist kein Verrückter (engl. no mad), sondern ein Reisender, der nie länger als für ihn nötig an einem Ort verweilt«, schrieb jedenfalls Rebelart vor einiger Zeit.
Nomad, einer der bekanntesten Artists der berliner Urban Art Szene und einer der ersten Streetartist überhaupt, hat sich überwunden und unsere 9 Fragen beantwortet:
berlinpiraten: Was ist Streetart für dich?
Nomad: Ein Oberbegriff den es nicht zu begreifen gibt.
berlinpiraten: Wie sehr beeinflusst Streetart deinen Alltag (z.B. im Beruf, Ausbildung, Studium)?
Nomad: Das mich immer noch Leute in diese Kiste stecken wollen, von der ich schon vor Jahren den Aufkleber abgekratzt hab…
berlinpiraten: Wie bist du zur Streetart gekommen und was machst du am liebsten?
Nomad: Ich schlafe am liebsten. Weil ich manchmal nicht schlafen konnte bin ich zu Streetart gekommen.
berlinpiraten: Seit wann bist du aktiv?
Nomad: Seit um 12.
berlinpiraten: Wo (z.B. Land, Stadt, etc.) kann mensch deine Werke bewundern?
Nomad: Überall wo man sich dazu berufen fühlt und sie findet.
berlinpiraten: Welche Künstlerin, welcher Künstler, -gruppe hat dich inspiriert?
Nomad: Metallica vor 1994.
berlinpiraten: Verbindest du irgendwelche Ziele (z.B. politische, künstlerische) mit deiner Streetart?
Nomad: Ja. Ich will das mein Gen überlebt und sich falls es muß mit dem der fittesten, klügsten und schönsten Frau der Welt kreuzt. Und das ganz sicher nicht im Labor.
berlinpiraten: Was würdest du einem Menschen empfehlen, der/ die selber aktiv werden möchte?
Nomad: Stop the thinking, start the doing.
berlinpiraten: Wie stehst du zur zunehmenden Kommerzialisierung von Streetart und Graffiti? Wo seht ihr Vor- bzw. Nachteile?
Nomad: Ich heul…gleich. Streetart kann mich mal am Arsch lecken. Geht arbeiten, geht bomben, macht Geld oder auch nicht….is mir scheißegal. Ich brauche keine Jugendbewegung um Freunde zu haben. Das “art” kann man mittlerweile getrost aus dem Begriff streichen. Streetgrafikdesign oder Streetselbstfeierei oder Streetichkannauchstencilswiebanksy wär mal langsam adequat. Is immer gut wenn jemand mit Kunst Geld verdient, nur ist das meiste was ich sehe halt eben Grafik – und damit komplett überbewertet.
Fotos von Nomads sehr durch Writing und Graffiti geprägten Straßenarbeiten gibt es zum Beispiel in der Nomad-Streetart Gruppe bei flickr zu sehen.
Ein etwas älteres Interview mit ihm, vom Februar 2008, gib es auf PSP-Streetart und auch im rebelart-text von 2004 gibt es einiges über ihn zu lesen. Wer sich direkt mit ihm auseinander setzen möchte besucht ihn am besten auf myspace.
[...] im Fragebogen der Berlinpiraten. “berlinpiraten: Wie stehst du zur zunehmenden Kommerzialisierung von Streetart und [...]
[...] ein Nachtrag zum Street-Art-Text hier in Form einer Interviewauszugswortspende des Berliner Künstlers [...]
[...] Streetart ist auf der kommerziellen Überholspur – das wissen wir nicht erst seit heute – nein, das ist schon seit Längerem so. Immer mehr Galerien nehmen Urban Art, Streetart und Graffiti in ihre Ausstellungen auf, immer mehr Artists werden weg von der Straße, in die Galerien gezogen. »Is immer gut wenn jemand mit Kunst Geld verdient« (Nomad) [...]
[...] diese KünstlerInnen nehmen auch an den Urban Affairs #2 teil: D-Face, Emess, M-City, Nomad, Sam-Crew Verwandte Artikel:Fotos: Banksy vs. Bristol [...]
[...] Delta, El Bocho, Emess, Eron, Massmix, Mean Marek, Mode2, M-City, MyMonsters, Neon, Nick Walkers, Nomad, Sam Crew, Sharp, SP38, Wow the Dead und Zonenkinder. Bestimmt wird sich die Liste allerdings auch [...]
[...] More Infos about Nomad at Berlin Streetart Blog. [...]
[...] Streetart kann mich mal am Arsch lecken. … Das “art” kann man mittlerweile getrost aus dem Begriff streichen. Streetgrafikdesign oder Streetselbstfeierei oder Streetichkannauchstencilswiebanksy wär mal langsam adequat. Is immer gut wenn jemand mit Kunst Geld verdient, nur ist das meiste was ich sehe halt eben Grafik – und damit komplett überbewertet. (mehr hier: Nomad im Interview) [...]