Welcome to the
Streetart Berlin Blog
Streetart von funk25
Wenn ich an Streetart in Friedrichshain denke, dann denke ich zum Beispiel ganz oft auch an funk25‘s Fliesen, die dort kleben. Und weil das echt tolle Streetart ist, was funk25 so macht, find ich es auch gut, dass wir ihn/ sie interviewn durften. Hier nun also ein weiteres, interessantes Interview mit einem Streetartist:
berlinpiraten: Was ist Streetart für dich/ euch?
funk25: Expression, individuelles, Emotion(en), Kunst, Kreativität, Freiheit, Rebellion, Kommunikation, Agitprop, Aggresivität, Representation, …und auch ein bisschen “Katz und Maus”;)
berlinpiraten: Wie sehr beeinflusst Streetart deinen/ euren Alltag (z.B. im Beruf, Ausbildung, Studium)?
funk25: Die gelungene (oder eben auch total verque(e)re) Balance zwischen Kunst, akademischen Leben und Feierei birgt die Option auf ein lebenswertes gutes Leben und Arbeiten…. also immer alles.
berlinpiraten: Wie bist du/ seid ihr zur Streetart gekommen und was machst du/ macht ihr am liebsten?
funk25:
berlinpiraten: Seit wann bist du/ seid ihr aktiv?
funk25: Stift und Pinsel seit 1983, Dose seit 1991…
berlinpiraten: Wo (z.B. Land, Stadt, etc.) kann mensch deine/ eure Werke bewundern?
funk25: …promienentere Orte? Hamburg, Berlin, Kopenhagen, Paris, Istanbul, Tel Aviv, Jerusalem, Budapest, Bukarest, Dublin, Zürich, …
berlinpiraten: Welche Künstlerin, welcher Künstler, -gruppe hat dich/ euch inspiriert?
funk25: Mucha, Kafka, Dostojewski, M. Heinrich, S.Fairey, H. Mann, Akay, Gropius, Rothko, caf, soc, rcb, flash, odem, amok, Marx, Bakunin, der 3.raum, ecb, power, obelisk, t-kid, van de Velde, zasd, touluse-lautrec, krs-one, Vivaldi, …und viele Weitere. Ohne Einflüsse und Reaktion ist Kunst wohl auch nur Ausdruck – aber es braucht die Reflektion & Interaktion.
berlinpiraten: Verbindest du/ verbindet ihr irgendwelche Ziele (z.B. politische, künstlerische) mit deiner/ eurer Streetart?
funk25: Ich möchte Menschen konfrontieren; zumindest das. Gedanken und Kritik auslösen – und im besten Fall aus einer Kritik inspirierte Theorie, eine Praxis enstehen lassen…
berlinpiraten: Was würdest du/ würdet ihr einem Menschen empfehlen, der/ die selber aktiv werden möchte?
funk25: Nachdenken und machen.
berlinpiraten: Wie stehst du/ steht ihr zur zunehmenden Kommerzialisierung von Streetart und Graffiti? Wo seht ihr Vor- bzw. Nachteile?
funk25: Wir befinden und bewegen momentan zwangsweise in einer kapitalistischen Gesellschaftsform: Jede(r) muss zusehen dass er/sie genügend zu essen haben kann(und darüber hinaus) – es gibt keine “guten” und “schlechten” Kapitalisten: es gibt nur die Frage wie weit man bereit ist zu gehen, wie viel man sich verbiegen will, bzw lässt – dafür würde ich keine/n verurteilen. Kritik sei jedoch erlaubt. DISKURSE ERWÜNSCHT!
“DONT HATE THE PLAYER, HATE THE GAME!”
Wow, danke für deine Worte! Mehr von und mit funk25.
[...] das Interview mit Funk25 auf [...]
[...] TONA ist uns, neben funk25, der zweite große hamburger Streetart-Fisch ins Netz gegangen. Wer ihn/ sie noch nicht kennt, [...]
[...] hier noch ein kürzeres: Streetart Berlin Blog Israel Streetart [...]