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Helsinki gibt Anti-Graffitipolitik auf

helsinki graffiti

Graffiti in Helsinki via streetfiles.org

Wie gestern bekannt wurde, macht die Regierung der finnischen Hauptstadt Helsinki eine 180 Grad-Wende in ihrer Anti-Graffitipolitik. In einer Erklärung heißt es, Graffitikunst sei nun »auch Teil der Stadtkultur«.
Diese neue Ansicht ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern hat auch direkte Auswirkungen auf die Strafverfolgung von Graffiti-KünstlerInnen. So sollen »Graffiti und andere Kunstwerke auf Gebäuden im Stadtgebiet unter der Voraussetzung nicht mehr illegal sein, dass der Immobilieneigentümer mit ihrer Anbringung einverstanden ist«.

Grund für die neue Graffitipolitik ist allerdings nicht wirklich die Überzeugung, dass Graffiti als moderne Kunstform gefördert werden sollte, sondern eher ein Mangel an finanziellen Mitteln zur Bekämpfung der Sprühereien. Und auch trotz der Abkehr von der Null-Toleranz-Politik wird immer noch ein Unterschied zwischen Malereien und sogenannten spontanen Schmierereien gemacht. Diese bleiben nämlich weiterhin strafbar und werden auch verfolgt.

Trotzdem ein Schritt in die richtige Richtung.
Infos via derstandard.at.

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