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Akim’s 3D Writing in Berlin
Im Mai diesen Jahres fand hier, im künstlerischen Berlin die TYPO Berlin 2008, die 13. internationale Designkonferenz statt. Dort wurde neben vielen Designaspekten auch die Frage nach der eigenen, individuellen Typografie diskutiert. Neben Eric Spickermann, Stefan Sagmeister und vielen anderen war auch der berliner Writer Akim mit dabei. Er gilt als einer der Vorreiter in diesem Bereich.
Akim wurde 1977 in Vietnam geboren, lebt ungefähr seit 1989 in Berlin und beschäftigt sich seitdem intensiv mit Graffiti und Writing. Von den traditionellen Graffiti-Styles und Sprühdosen hat er sich allerdings bereits vor Längerem getrennt und einen neuen Bereich im Graffiti, das Malen mit Malerrolle und Teleskop-Stab, mitgeprägt.
Auf Grundlage dieses paint-roller taggings entwickelte der typographie-orientierte Streetart-Künstler ein eigenes Alphabet, das auf den ersten Blick an asiatische Schriftzeichen erinnert, allerdings eine ganz eigene Buchstabenform darstellt. Der Buchstabe wurde zum Zeichen, ausschließlich bestehend aus horizontalen, vertikalen und diagonalen Linien, deren Breite die Malerrolle bestimmt.
Besonderer Clou: Höhe und Breite der Buchstaben orientieren sich an dem speziellen Rechteckmuster eines Baugerüstes, sodass die Schriftzeichen auch noch in luftiger Höhe gut zwischen den Gerüststangen zu lesen sind.
Akims Schriftart lässt sich aufgrund ihrer klaren Struktur nicht nur relativ leicht an die Wand malen, sie kann auch dreidimensional konstruiert, zusammengebaut und dann auf der Straße präsentiert werden. 3D Writing nennen Akim und sein Kollege Zast das dann. Auf der TYPO 2008 haben sie ihre dazugehörigen Ideen einem breiten Publikum vorgestellt und auch auf den berliner Straßen war diese neue Form des Tags bereits zu sehen.
Auch dieser kleiner Bericht von Polylog über die TYPO 2008 und Akim bietet einige Impressionen, wie das dann aussieht:
Ein kleines Interview mit Zast, sowie einen kleinen Bericht zum 3D Writing findet ihr im Graffiti-Special vom De:Bug Magazin.
[...] Via Streetart Berlin Blog, an exciting new alphabet by Akim, who grew up in Vietnam but has been living and making art in [...]
[...] entstehen, sprechen für sich, auch wenn nicht unbedingt eine komplett neue Schriftform wie beim berliner Streetartist Akim entsteht. Weitere Beispiel, was mit dieser tollen Idee anzufangen ist, könnt ihr euch auf seiner [...]
[...] zu tun. So entwickelten einige KünstlerInnen, wie zum Beispiel der Berliner Streetartist und Writer Akim oder der französische Urban Artist L’Atlas sogar eigene Formen der [...]
[...] zum Beispiel die dreidimensionalen Typografie Installationen ehemaliger Writer oder Streetartists, wie zum Beispiel Akim, [...]
Ich liebe Streetart´s!
Kunst muss an die fordersten “Fronten” getragen werden, und was eignet sich da besser als die Straße? Menschenmassen die Gedankenverloren durch die Gegend streifen … Grau in grau, monotonie überall. Ein lichtfunke der Zuversicht spiegelt sich in der Kreativität wieder, welche die Straße belebt. Was gibt es schöneres als etwas kunstvolles was dem Verstand des Menschen entsprungen ist ?!
Peace
[...] guter Letzt hier das gesamte Line-Up: Akim, Ash, Herbert Baglione, Banksy, Blu, Boxi, Bronco, Dave the Chimp, Brad Downey, Ben Eine, Shepard [...]